Neue Bundesanlagenverordnung für wassergefährdende Stoffe

Am 1. August 2017 ist die Bundesanlagenverordnung für wassergefährdende Stoffe in Kraft getreten. Die AwSV ersetzt die 16 bisher gültigen und mehr oder weniger unterschiedlichen Regelungen für den Boden- und Gewässerschutz in den Bundesländern (VAwS). Die AwSV enthält teils neue und teils konkretisierte Anforderungen für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Betroffen davon sind alle Betreiber von Anlagen, in denen mit solchen Stoffen umgegangen wird. Dazu zählen z. B. Heizölbehälter, Tankstellen, Raffinerien oder Galvanikanlagen. Aber auch Anlagenplaner, Fachbetriebe nach WHG oder Behördenvertreter müssen sich auf die neue Rechtsgrundlage einstellen. Darüber hinaus behandelt die AwSV auch Regelungen zu landwirtschaftlichen Anlagen – beispielsweise für Jauche, Silage oder Biogas und löst damit diverse Merkblätter, Verwaltungsvorschriften oder Handbücher ab.

Wir beraten Sie, welche Verbesserungen für Ihre Anlagen erforderlich werden.
 

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Wasserstoff: Der Treibstoff der Zukunft!

Wasserstoffmobilität - H2

Die Anforderungen an Mobilität steigen stetig. Mobilität soll nicht nur wirtschaftlich und sicher sein, sondern in Zukunft auch klimaneutral - in Unternehmen und im öffentlichen und privaten Verkehr -  regional und überregional. Wasserstoff ist heute einer der vielversprechendsten Energielieferanten, da bei seiner Verbrennung als einziges Nebenprodukt reines Wasser entsteht. Er kann als Kraftstoff in speziellen Verbrennungsmotoren von Fahrzeugen, insbesondere für Nutzfahrzeuge wie Busse oder Züge und in stationären Anlagen, zum Einsatz kommen.

Die Konstruktion einer Wasserstofftankstelle besteht aus Zapfsäulen, Tanks für die Lagerung des Wasserstoffs und die Kompressionsanlage. Der Wasserstoff wird meist per LKW angeliefert, bei 45 bar gelagert und für die Fahrzeuge beim Tanken auf 350 bar bzw. 700 bar hochverdichtet. 

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